Nervensystem der globalen Wirtschaft

BS_MCD_2016_06_30_HD_DS-105„Auf dem Münchner Cyber Dialog 2016 stellte Ulf Feger, Chief Security Officer Huawei Technologies Deutschland GmbH, das neue White-Paper des Konzerns zur Supply chain security vor.
Feger sieht den Cyber Raum als „Nervensystem der globalen Wirtschaft“. Als internationaler Großkonzern stehe Huawei vor der Herausforderung, die Risiken der globalen Lieferkette zu identifizieren und zu beseitigen.
Dieses sei nur durch strikte Sicherheitsanforderungen an die Lieferanten (supplier security) und die Lieferketten (supply chain security) sowie etablierte Kontrollmechanismen möglich.“

Das aktuelle White paper finden Sie hier. Die Präsentation von Ulf Feger finden Sie unter „Konferenz 2016“.

Furcht vor Cyberangriffen führt bei jedem fünften Unternehmen zu Umsatzverlust

IT160627_bdr_grafiken_it_sicherheit1.img_assist_custom-460x372-Sicherheitsbedenken verlangsamen die digitale Transformation bei jedem zweiten Unternehmen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bundesdruckerei, die Ende Juni 2016 veröffentlicht wurde, demnach befürchtete jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) Umsatzverluste, da es die Digitalisierung aus Angst vor IT-Sicherheitsvorfällen nicht schnell genug vorantreibt. Auf elf Prozent der Unternehmen trifft das „voll und ganz zu“, auf weitere zehn Prozent „eher zu“. Für zusätzliche 32 Prozent ist dies teilweise zutreffend. „IT-Sicherheit im Rahmen der Digitalisierung“ wurden 556 Führungskräfte befragt, die in ihrem Unternehmen für IT-Sicherheit verantwortlich sind. Die Umfrage ist repräsentativ für Unternehmen in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern, durchgeführt wurde sie von Bitkom Research.

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Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion – VDMA präsentiert aktuelle Zahlen

Bildquelle: Kuka

Bildquelle: Kuka

Die Robotik und Automation in Deutschland hat laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) 2015 das Rekord-Umsatzvolumen von 12,2 Milliarden Euro erreicht – ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Wachstum der deutschen Robotik- und Automationsbranche insgesamt prognostiziert der VDMA für 2016 abermals einen Umsatzrekord von 12,5 Milliarden Euro (plus 2 Prozent).

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Bayerischer Mittelstand: weniger Innovation, steigender Digitalisierungsdruck

Der Mittelstand in Bayern wird bei Innovationen immer mehr von großen Unternehmen abgehängt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) unter 300 Unternehmen im Freistaat. Vor allem der Fachkräftemangel, ein hoher Bürokratieaufwand sowie fehlendes Wagniskapital werden als „Innovationsbremsen“ benannt.
Gleichzeitig droht der bayerische Mittelstand die Digitalisierung zu verschlafen. „Zwar wollen fünf von zehn Unternehmen stärker als bisher betriebliche Prozesse digitalisieren – aber es sind vor allem die Großen, die voranschreiten“ beklagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse. Die Kombination aus abnehmender Innovationskraft bei steigendem Digitalisierungsdruck bewertet die BIHK als „besorgniserregend“.

Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für KMUs und in Kommunen thematisiert am 30. Juni 2016 ein eigener Expertenworkshop auf dem Münchner Cyber Dialog.

Kanzlerin Merkel: Digitalisierung als „Schicksalsfrage“ für deutsche Wirtschaft – Elektroindustrie als „Treiber“

 Merkel bei der ZVEI-Jahresversammlung.Quelle:Bundesregierung/Bergmann

Quelle: Bundesregierung/Bergmann

ZVEI-Vorsitzender Dr. Klaus Mittelbach hält Keynote auf dem Münchner Cyber Dialog 2016

Auf dem Jahreskongress des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) bezeichnete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Digitalisierung als eine Schicksalsfrage für die deutsche Wirtschaft. Die Kanzlerin betonte, dass die klassischen Industriekompetenzen, in denen die großen und mittelständischen Unternehmen stark seien, in einen Wettbewerb mit den Datenmanagementkompetenzen der Internetkonzerne eintreten. Deutschland habe gute Chancen, „die Schlacht zu gewinnen“, man müsse jedoch „vor allen Dingen die Chancen“ der Digitalisierung sehen. Der Elektroindustrie komme hierbei eine bedeutende Rolle zu, sie sei „Treiber dieser Entwicklung“.

Die komplette Rede der deutschen Bundeskanzlerin finden Sie hier: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2016/06/2016-06-08-zwei.html;jsessionid=46E5682582FF247FDE95729628A94783.s7t2

Cyber-Angriff: Schweiz veröffentlicht detaillierte Analyse

Bei einer Cyberattacke auf den staatseigenen Rüstungskonzern RUAG sind mehr als 20 Gigabyte an Daten abgeflossen. Dies gab die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) am vergangenen Montag bekannt, die in der Schweiz ähnliche Aufgaben hat wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Deutschland.

Laut der MELANI deute vieles auf einen Fall von Wirtschaftsspionage hin. Der Schweizer Bundesrat hatte nach der Attacke entschieden, den kompletten Bericht zu veröffentlichen, damit andere Institutionen anhand der detaillierten Analyse überprüfen können, ob sie von einem ähnlich gelagerten Angriff betroffen sind. Der Bericht gibt auch Empfehlungen zu Gegenmaßnahmen, die laut MELANI sehr wirksam gegen diese Art der Bedrohung auf der System-, Active-Directory- und Netzwerkebene sind.

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BMWI-Studie zu Cyber-Risiken für Industrie 4.0

© istockphoto.com/alengo

© istockphoto.com/alengo

Die zunehmende Vernetzung von Maschinen untereinander hat der produzierenden Industrie einen Innovationsschub verschafft. Gleichzeitig schafft die autonome Gerätekommunikation neue Sicherheitslü­cken für Hacker und andere Cyber-Kriminelle. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums entwickelte Studie “IT-Sicherheit für Industrie 4.0”.

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Industrie im Visier von Cyberkriminellen und Nachrichtendiensten

160422-IT-Sicherheit-GalleryZwei von drei Industrieunternehmen (69 Prozent) sind in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Datendiebstahl, Wirtschaftsspionage oder Sabotage geworden. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 504 Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab 10 Mitarbeitern ergeben. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft sind nur 51 Prozent aller Unternehmen von entsprechenden Delikten betroffen. Der Schaden beläuft sich für die deutsche Industrie nach Berechnungen des Bitkom auf rund 22,4 Milliarden Euro pro Jahr.

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Symantec veröffentlicht Internet Security Threat Report 2015. Zero-Day-Angriffe nehmen rasant zu.

Der amerikanische IT-Sicherheitsanbieter Symantec hat seinen 21. Internet Security Threat Report (ISTR) veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über die aktuelle Informations- und Cybersicherheitslage.

So gab es im Jahr 2015 einen Anstieg von Krypto-Ransomware Attacken von 35 Prozent. Im gleichen Jahr wurden neun Mega-Sicherheitslücken sowie Diebstahl und Verlust von einer halben Milliarde Personaldaten entdeckt.

Im vergangenen Jahr hat zudem die Anzahl von Zero-Day-Angriffen massiv zugenommen. Die sogenannten Zero-Day Sicherheitslücken werden von Cyberkriminelle genutzt um Daten zu sammeln und weiterzuverkaufen. Es stellte sich heraus, dass viele kriminelle Angreifer professionelle Call-Center-Strukturen unterhalten. Die Fähigkeiten und Ressourcen der Cyberkriminellen steigern sich fortlaufend, sodass sie erfolgreich Nationalstaaten angreifen können. Die Anzahl der in 2015 entdeckten Zero-Day Exploits hat sich auf die Zahl von 54 verdoppelt, somit liegt der Anstieg bei 125 Prozent im Verhältnis zum Vorjahr. Einen weiteren Wachstumsschub haben wir auch bei der Malware: Im Jahr 2015 wurden 430 Millionen neue Malware-Varianten entdeckt.

Internet Security Threat Report