Hackerattacke bei ThyssenKrupp

Quelle: © thyssenkrupp AG

Der Industriekonzern ThyssenKrupp ist Ziel einer groß angelegten Hackerattacke geworden. Es ist der erste Angriff, den ein deutsches Großunternehmen öffentlich zugibt. Einer straff organisierten Cyberbande ist es im Frühjahr gelungen, in das weltweit verzweigte Unternehmensnetz von Thyssenkrupp einzudringen und wollte insbesondere in den beiden Geschäftsbereichen Industrial Solutions und Steel Europe technologisches Know-how und Forschungsergebnisse stehlen. In der auf den Bau von Großanlagen spezialisierten Sparte Industrial Solutions waren demnach mehrere Standorte in Europa, Indien, Argentinien und den USA betroffen. Weiterlesen

Deutsche Maschinenbauer: Mit Digitalisierung gegen Absatzsorgen

180x208_call_to_action_publikationenDie Stimmung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau bleibt auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres verhalten. Nach einem deutlichen Einbruch zu Jahresbeginn blickt zwar wieder etwas mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54 Prozent) optimistisch auf die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Mit Blick auf die für die Branche so wichtige Entwicklung der Weltwirtschaft bleiben die deutschen Maschinenbauer allerdings skeptisch: Für die kommenden zwölf Monate glaubt weniger als ein Drittel (30 Prozent) der Befragten an eine positive Wende der globalen Konjunktur. Diese Einschätzung schlägt sich auch in den Umsatzerwartungen nieder: Für die Gesamtbranche erwarten die befragten Maschinenbauer in 2016 erstmals seit Beginn der Erhebung einen leichten Umsatzrückgang (-0,5 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

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Nervensystem der globalen Wirtschaft

BS_MCD_2016_06_30_HD_DS-105„Auf dem Münchner Cyber Dialog 2016 stellte Ulf Feger, Chief Security Officer Huawei Technologies Deutschland GmbH, das neue White-Paper des Konzerns zur Supply chain security vor.
Feger sieht den Cyber Raum als „Nervensystem der globalen Wirtschaft“. Als internationaler Großkonzern stehe Huawei vor der Herausforderung, die Risiken der globalen Lieferkette zu identifizieren und zu beseitigen.
Dieses sei nur durch strikte Sicherheitsanforderungen an die Lieferanten (supplier security) und die Lieferketten (supply chain security) sowie etablierte Kontrollmechanismen möglich.“

Das aktuelle White paper finden Sie hier. Die Präsentation von Ulf Feger finden Sie unter „Konferenz 2016“.

Furcht vor Cyberangriffen führt bei jedem fünften Unternehmen zu Umsatzverlust

IT160627_bdr_grafiken_it_sicherheit1.img_assist_custom-460x372-Sicherheitsbedenken verlangsamen die digitale Transformation bei jedem zweiten Unternehmen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bundesdruckerei, die Ende Juni 2016 veröffentlicht wurde, demnach befürchtete jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) Umsatzverluste, da es die Digitalisierung aus Angst vor IT-Sicherheitsvorfällen nicht schnell genug vorantreibt. Auf elf Prozent der Unternehmen trifft das „voll und ganz zu“, auf weitere zehn Prozent „eher zu“. Für zusätzliche 32 Prozent ist dies teilweise zutreffend. „IT-Sicherheit im Rahmen der Digitalisierung“ wurden 556 Führungskräfte befragt, die in ihrem Unternehmen für IT-Sicherheit verantwortlich sind. Die Umfrage ist repräsentativ für Unternehmen in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern, durchgeführt wurde sie von Bitkom Research.

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Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion – VDMA präsentiert aktuelle Zahlen

Bildquelle: Kuka

Bildquelle: Kuka

Die Robotik und Automation in Deutschland hat laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) 2015 das Rekord-Umsatzvolumen von 12,2 Milliarden Euro erreicht – ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Wachstum der deutschen Robotik- und Automationsbranche insgesamt prognostiziert der VDMA für 2016 abermals einen Umsatzrekord von 12,5 Milliarden Euro (plus 2 Prozent).

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Bayerischer Mittelstand: weniger Innovation, steigender Digitalisierungsdruck

Der Mittelstand in Bayern wird bei Innovationen immer mehr von großen Unternehmen abgehängt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) unter 300 Unternehmen im Freistaat. Vor allem der Fachkräftemangel, ein hoher Bürokratieaufwand sowie fehlendes Wagniskapital werden als „Innovationsbremsen“ benannt.
Gleichzeitig droht der bayerische Mittelstand die Digitalisierung zu verschlafen. „Zwar wollen fünf von zehn Unternehmen stärker als bisher betriebliche Prozesse digitalisieren – aber es sind vor allem die Großen, die voranschreiten“ beklagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse. Die Kombination aus abnehmender Innovationskraft bei steigendem Digitalisierungsdruck bewertet die BIHK als „besorgniserregend“.

Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für KMUs und in Kommunen thematisiert am 30. Juni 2016 ein eigener Expertenworkshop auf dem Münchner Cyber Dialog.

Kanzlerin Merkel: Digitalisierung als „Schicksalsfrage“ für deutsche Wirtschaft – Elektroindustrie als „Treiber“

 Merkel bei der ZVEI-Jahresversammlung.Quelle:Bundesregierung/Bergmann

Quelle: Bundesregierung/Bergmann

ZVEI-Vorsitzender Dr. Klaus Mittelbach hält Keynote auf dem Münchner Cyber Dialog 2016

Auf dem Jahreskongress des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) bezeichnete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Digitalisierung als eine Schicksalsfrage für die deutsche Wirtschaft. Die Kanzlerin betonte, dass die klassischen Industriekompetenzen, in denen die großen und mittelständischen Unternehmen stark seien, in einen Wettbewerb mit den Datenmanagementkompetenzen der Internetkonzerne eintreten. Deutschland habe gute Chancen, „die Schlacht zu gewinnen“, man müsse jedoch „vor allen Dingen die Chancen“ der Digitalisierung sehen. Der Elektroindustrie komme hierbei eine bedeutende Rolle zu, sie sei „Treiber dieser Entwicklung“.

Die komplette Rede der deutschen Bundeskanzlerin finden Sie hier: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2016/06/2016-06-08-zwei.html;jsessionid=46E5682582FF247FDE95729628A94783.s7t2

Cyber-Angriff: Schweiz veröffentlicht detaillierte Analyse

Bei einer Cyberattacke auf den staatseigenen Rüstungskonzern RUAG sind mehr als 20 Gigabyte an Daten abgeflossen. Dies gab die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) am vergangenen Montag bekannt, die in der Schweiz ähnliche Aufgaben hat wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Deutschland.

Laut der MELANI deute vieles auf einen Fall von Wirtschaftsspionage hin. Der Schweizer Bundesrat hatte nach der Attacke entschieden, den kompletten Bericht zu veröffentlichen, damit andere Institutionen anhand der detaillierten Analyse überprüfen können, ob sie von einem ähnlich gelagerten Angriff betroffen sind. Der Bericht gibt auch Empfehlungen zu Gegenmaßnahmen, die laut MELANI sehr wirksam gegen diese Art der Bedrohung auf der System-, Active-Directory- und Netzwerkebene sind.

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BMWI-Studie zu Cyber-Risiken für Industrie 4.0

© istockphoto.com/alengo

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Die zunehmende Vernetzung von Maschinen untereinander hat der produzierenden Industrie einen Innovationsschub verschafft. Gleichzeitig schafft die autonome Gerätekommunikation neue Sicherheitslü­cken für Hacker und andere Cyber-Kriminelle. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums entwickelte Studie “IT-Sicherheit für Industrie 4.0”.

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Industrie im Visier von Cyberkriminellen und Nachrichtendiensten

160422-IT-Sicherheit-GalleryZwei von drei Industrieunternehmen (69 Prozent) sind in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Datendiebstahl, Wirtschaftsspionage oder Sabotage geworden. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 504 Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab 10 Mitarbeitern ergeben. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft sind nur 51 Prozent aller Unternehmen von entsprechenden Delikten betroffen. Der Schaden beläuft sich für die deutsche Industrie nach Berechnungen des Bitkom auf rund 22,4 Milliarden Euro pro Jahr.

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