Bayerischer Mittelstand: weniger Innovation, steigender Digitalisierungsdruck

Der Mittelstand in Bayern wird bei Innovationen immer mehr von großen Unternehmen abgehängt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) unter 300 Unternehmen im Freistaat. Vor allem der Fachkräftemangel, ein hoher Bürokratieaufwand sowie fehlendes Wagniskapital werden als „Innovationsbremsen“ benannt.
Gleichzeitig droht der bayerische Mittelstand die Digitalisierung zu verschlafen. „Zwar wollen fünf von zehn Unternehmen stärker als bisher betriebliche Prozesse digitalisieren – aber es sind vor allem die Großen, die voranschreiten“ beklagt BIHK-Präsident Eberhard Sasse. Die Kombination aus abnehmender Innovationskraft bei steigendem Digitalisierungsdruck bewertet die BIHK als „besorgniserregend“.

Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für KMUs und in Kommunen thematisiert am 30. Juni 2016 ein eigener Expertenworkshop auf dem Münchner Cyber Dialog.