Studie vorgestellt: Sicherheit in IoT-Lösungen bereitet Sorgen

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Das Internet of Things (IoT) gilt als Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. Die Vernetzung einer Vielzahl von Geräten, Steuerungen und Sensoren soll die Automatisierung von Prozessen zum Beispiel in der Industrie 4.0 aber auch bei Smart City-Projekten vorantreiben. IT-Sicherheitsexperten sehen in riesigen Netzwerken mit potentiell schlecht gesicherten Geräten gerade in kritischen Bereichen von Produktion und öffentlichem Leben große Probleme und drängen auf praktikable und Vertrauen schaffende Lösungen.

Auch viele IoT-Entwickler sorgen sich um die Sicherheit ihrer Technologien. Das legen Ergebnisse einer Umfrage nahe, die die Stiftung Eclipse, mit dem IoT Council, dem Ingenieursverband IEEE, und Agile IoT durchgeführt hat. Fast die Hälfte der 713 befragten IoT-Entwickler gab Sicherheit als eine der größten Sorgen bei der Entwicklung von Plattformen und Lösungen für das Internet der Dinge an. Interoperabilität der Systeme wurde von knapp einem Viertel genannt. Nach den Sicherheitstechnologien gefragt, die die Entwickler in ihren IoT-Lösungen verwendeten, wurden am häufigsten Verfahren zur sicheren Paketübertragung im Internet wie TLS (48,3 Prozent) und Verfahren zur Datenverschlüsselung (43,2 Prozent) genannt. Immerhin 16,4 Prozent der Befragten gaben an, überhaupt keine Sicherheitstechnologien zu verwenden – neun Prozent gaben an, es nicht zu wissen. Weitere Ergebnisse der Umfrage können hier eingesehen werden.